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Made in Austria

Aus Österreich schmeckt´s einfach besser

Cows livestock herding in alpine landscape near Karwendel mountain range and Bavarian alps in Germany - Majestic alpine landscape in gold colored autumn, dramatic Tyrol mountains panorama and Idyllic Tirol meadows, Austria
Cows livestock herding in alpine landscape near Karwendel mountain range and Bavarian alps in Germany - Majestic alpine landscape in gold colored autumn, dramatic Tyrol mountains panorama and Idyllic Tirol meadows, Austria
iStock/agustavop

Österreich ist weltweit bekannt für kulinarische Genüsse und erstklassige Qualität, vor allem beim Fleisch. Doch woran erkennt man regionale Fleisch- und Wurstwaren?

Fleisch ist nicht gleich Fleisch. Das sieht man schon bei den großen Preisunterschieden, die es für scheinbar identische Stücke gibt. Aber nicht nur der Preis gibt Auskunft über die Herkunft und die Qualität. Das AMA-Gütesiegel der Agrarmarkt Austria etwa ist ein Garant dafür, dass ein Produkt auch wirklich aus Österreich stammt. Aber warum sollte man in einer globalisierten Welt noch darauf schauen, heimisches Fleisch zu kaufen?

Bewusst genießen

Gerade beim Thema Fleisch ist es wichtig, auf Qualität und nicht auf Quantität zu setzen und da kommt wieder unsere schöne Heimat ins Spiel. Denn letzten Endes wäre es auch in Sachen Geschmack nicht wirklich erstrebenswert, wenn heimische Fleischhersteller – beim Bauern angefangen bis zum verarbeitenden Betrieb – versuchen würden, mit der internationalen Fleischindustrie zu konkurrieren. Geht es dort doch nur um die schiere Menge. Egal, wo und wie das Tier aufwächst, egal, wo und wie das Tier geschlachtet wird. Und gerade bei diesen beiden Punkten liegt Qualität aus Österreich ganz vorn. Und das schmeckt man auch.

Regionale Landwirtschaft fördern

In Österreich können wir auf unsere klein- bis mittelstrukturierte regionale Landwirtschaft stolz sein. Statt die internationale Fleischindustrie mit ihren Großbetrieben und ihrer Massentierhaltung noch weiter zu unterstützen, liegt es doch in jeder Hinsicht nahe, unsere traditionellen und in vielen Fällen seit Generationen geführten bäuerlichen Betriebe zu fördern und zu stärken.

Und das gelingt am besten durch den achtsamen Kauf von heimischem, zertifiziertem Fleisch. Ein weiterer positiver Nebeneffekt von regionalem Fleisch liegt in den kurzen Transportwegen. Wie pervers ist es, wenn Tiere aus dem Osten Europas mit dem Viehtransporter den ganzen Weg nach Spanien transportiert werden, um dort geschlachtet zu werden? Und das zerlegte Fleisch geht dann im Kühlwagen wieder retour nach Osteuropa, um es dort weiter zu verarbeiten. Regionalität hingegen steht nicht nur für Qualität, sondern auch für kurze Transportwege. Wenn für die Tiere tagelange, enorm stressige und anstrengende Transporte zum Schlachthof wegfallen, geht es nicht nur dem Tier besser. Als KonsumentIn schmeckt man auch den Unterschied.

Geht´s dem Tier gut …

Stichwort Tierwohl: Nur wenn sich ein Tier wohl fühlt, wird es auch gut schmecken. Klingt eigenartig – ist aber so. Daher bemühen sich immer mehr regionale Anbieter von Fleisch- und Wurstwaren, die Lebensqualität der Tiere soweit es geht zu verbessern und zu optimieren. Diese Bemühungen zeigen sich etwa an mindestens doppelt so viel Platz pro Tier als gesetzlich vorgeschrieben, jederzeit möglichem Auslauf an die frische Luft, eingestreute und großzügige Liegeflächen sowie regionales und natürlich gentechnikfreies Futter. Als positive Effekte dieser Bemühungen zeigen auf diese Art gehaltene Tiere tendenziell weniger Verletzungen.

Aufgrund der eingestreuten Stallungen und der großzügigen Platzverhältnisse treten weniger Schwellungen an den Beinen als bei ihren konventionellen Artgenossen auf. Und durch kurze Transportwege zeigen sie deutlich weniger Stressverhalten vor der Schlachtung. Eine aktuelle Studie beweist das.

Der Anteil von Schweinen, deren Fleisch einen pH-Wert von unter 6.0 aufweist, ist bei auf diese Weise gehaltenen Tieren signifikant geringer als bei vergleichbaren Tieren aus konventioneller Massentierhaltung. Ein Indiz für deutlich geringeren Stress vor der Schlachtung. Und ein Garant für herzhaften Genuss. Ohne schlechtes Gewissen.


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