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Travel Guide

Taxi-Geschichten

ZVG / Montage Mediaplanet

Lustige Anekdoten aus der gelben Kiste kann wohl fast jeder erzählen. Wir möchten Ihnen unsere vier Favoriten nicht vorenthalten. Wir wünschen gute Fahrt und Unterhaltung!

Bloggerin Leonie Rachel

(@leonie_rachel)


Ich war mit dem Taxi am Weg zum Flughafen. Ich habe Ihm erklärt, dass ich Influencerin von Beruf bin. Er meinte, das könnte er nicht, weil da alles, was du tust, öffentlich ist, und generell, da auf Social Media so präsent zu sein, wäre gar nicht seines. Es war kein abwertendes Gespräch, sondern eine sehr nette Unterhaltung.

Er hat mir dann eine lustige Geschichte in den Kopf gezaubert – quasi, dass er nicht „Kim Kardashian“ sein könnte usw. Ich musste dann an dieses Video von Kane West denken, bei welchem Kim und Kane auf dem Motorrad fahren, und hab mir diesen Taxifahrer als „Kim Kardashian“ vorgestellt. Allein das, dass ein etwas älterer Herr sowas sagt, hat mich so zum Lachen gebracht. Der Taxifahrer war so ein Lieber!

Am Ende war unser Fazit, dass es echt schön ist, dass es solche Berufe gibt. Diese Berufe sind sicher nicht für jeden was, wenn du jedoch einen Taxifahrer mit dem Herzen am richtigen Fleck triffst, ist das wirklich eine Bereicherung. „Wir retten alle keine Leben“, doch wir tun alle was Tolles – das war der letzte Satz unseres Gespräches.  

Er meinte auch: „Du warst meine netteste Taxibegleitung!“. Es war so, als würde dich ein Freund zum Flughafen bringen, und nicht eine fremde Person.

Conrad Amber


Ich bin als Vorarlberger Unternehmer oft in Wien und komme häufig an Bahnhöfen oder am Flughafen an und muss dann unter Zeitdruck beim Termin ankommen.

Ich bestelle mir dann immer ein Taxi im Voraus, welches mich immer exakt zum ausgemachten Zeitpunkt beim vereinbarten Treffpunkt abholt und mich immer in schnellster Zeit zum Termin bringt. Das Großartige daran ist, dass die Taxifahrer sich so gut in Wien auskennen, dass sie genau wissen, zu welchem Zeitpunkt wo Stau ist und welche Seitenstraßen sie nehmen müssen, um diesen zu umfahren. Viele Taxifahrer brauchen nicht mal ein GPS und sind trotzdem über die Verkehrslage informiert!

Einmal waren wir so knapp dran, dass ich meinen Koffer im Taxi vergessen habe. Er hat aber im Gespräch mit mir erfahren, in welchem Hotel ich für diesen Wienaufenthalt übernachte. Am Abend ist er dann mit dem Koffer an der Rezeption gestanden und hat mir – ich war halb verzweifelt – mein Hab und Gut für diese Nacht gebracht und hat mir somit den weiteren Aufenthalt in Wien gerettet.

Ich werde weiterhin immer ein Taxi bevorzugen, weil ich mich zu 100 Prozent auf die Fahrer verlassen kann.

Mamawahnsinnhoch4

Familienbloggerin (Blog)


Ein guter Tipp für schnelle Stadtführungen: Ich war vor einigen Jahren mit meinen Freundinnen für ein paar Tage auf Städtereise. Wir sind dann gleich am ersten Tag mit dem Taxi durch die Stadt gefahren und die Taxifahrerin hat uns mit netten und spannenden Anekdoten die gesamte Stadt gezeigt. Es war wirklich eine sehr lustige und interessante Taxifahrt und Stadtführung zugleich. Die Taxifahrer wissen immer sehr viel über die Stadt, in welcher sie unterwegs sind und erzählen auch echt gern davon. Diese „Reiseführung“ ist wirklich sehr empfehlenswert für Wien – vor allem wenn man nicht viel Zeit für Sightseeing hat.

Victoria Pietschner


Einmal habe ich mir ein Taxi vom Volksgarten nach Hause bestellt. Der Taxifahrer war sehr besorgt, wieso ich nachts um 4 Uhr allein unterwegs bin. Er klang wie ein besorgter Vater. Als wir vor meiner Wohnung angekommen waren, sagte er mir: “Ich warte genau hier, bis du durch die Tür bist – nicht dass dich noch jemand von der Straße wegschnappt“. Ich bedankte mich herzlich für seine Fürsorglichkeit. Als ich den Schlüssel in der Tür umgedreht hatte, drehte ich mich noch einmal zum Taxi um und der Fahrer winkte mir zu.


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